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Bohrwerk

Produkt Inv. Nr. Hersteller Baujahr Parameter  
BFT 90/3

BFT 90/3

261166 UNION 1990 Arbeitsspindeldurchmesser: 102 mm
X Weg: 1600 mm
Y Weg: 1250 mm
Spindeldrehzahl: 8 - 1600 /min.
IKZ: nein
Spindelvorschub (W): 710 mm
WMO B 105 MNC

WMO B 105 MNC

251054 Wotan Steuerung Siemens: Sinumerik 820
Arbeitsspindeldurchmesser: 105 mm
X Weg: 1800 mm
Y Weg: 1300 mm
Spindeldrehzahl: 9 - 1000 /min.
IKZ: nein
441B-72

441B-72

251248 Lucas 1967 Arbeitsspindeldurchmesser: 100 mm
X Weg: 1500 mm
Y Weg: 1200 mm
Spindeldrehzahl: 15 - 1550 /min.
IKZ: nein
Spindelvorschub (W): 600 mm
WHQ 105 CNC

WHQ 105 CNC

251830 TOS Varnsdorf 2015 Steuerung Siemens: Sinumerik 840 D
Arbeitsspindeldurchmesser: 105 mm
X Weg: 1800 mm
Y Weg: 1600 mm
Spindeldrehzahl: 0 - 3300 /min.
IKZ: ja
WH 105 CNC

WH 105 CNC

261422 TOS Varnsdorf 1999 Steuerung Heidenhain : TNC 426
Arbeitsspindeldurchmesser: 105 mm
X Weg: 1800 mm
Y Weg: 1250 mm
Spindeldrehzahl: 0 - 3300 /min.
IKZ: nein
W 9

W 9

241843 TOS Varnsdorf 1975 Arbeitsspindeldurchmesser: 90 mm
X Weg: 1000 mm
Y Weg: 900 mm
Spindeldrehzahl: 0 - 1400 /min.
IKZ: nein
Spindelvorschub (W): 710 mm
DB 130 CX

DB 130 CX

261481 Doosan 2007 Steuerung Fanuc: 18i - MB
Arbeitsspindeldurchmesser: 130 mm
X Weg: 3000 mm
Y Weg: 2000 mm
Spindeldrehzahl: 0 - 2500 /min.
IKZ: ja
AFP 180

AFP 180

221138 Titan 2009 Steuerung Fanuc: Fanuc 32i
Arbeitsspindeldurchmesser: 180 mm
X Weg: 9130 mm
Y Weg: 3980 mm
Arbeitsvorchub Z Achse: 1900 mm/min
Achse W: 1200 mm
WH 10 NC

WH 10 NC

241423 TOS Varnsdorf 1987 Arbeitsspindeldurchmesser: 100 mm
X Weg: 1130 mm
Y Weg: 1250 mm
Spindeldrehzahl: 16 - 1500 /min.
IKZ: nein
Spindelvorschub (W): 650 mm
WH 10 CNC

WH 10 CNC

251364 TOS Varnsdorf Steuerung Heidenhain : TNC 620
Arbeitsspindeldurchmesser: 100 mm
X Weg: 1250 mm
Y Weg: 1030 mm
Spindeldrehzahl: 16 - 2500 /min.
IKZ: nein
BO 110

BO 110

241996 KNUTH Werkzeugmaschinen GmbH 2013 Arbeitsspindeldurchmesser: 110 mm
X Weg: 900 mm
Y Weg: 900 mm
Spindeldrehzahl: 8 - 1000 /min.
IKZ: nein
Spindelvorschub (W): 600 mm
WHN 13

WHN 13

251278 TOS Varnsdorf 1995 Steuerung Heidenhain : TNC 426
Arbeitsspindeldurchmesser: 130 mm
X Weg: 3500 mm
Y Weg: 2000 mm
Spindeldrehzahl: 0 - 800 /min.
IKZ: nein
WH 10 CNC

WH 10 CNC

251363 TOS Varnsdorf Steuerung Heidenhain : TNC 620
Arbeitsspindeldurchmesser: 100 mm
X Weg: 1250 mm
Y Weg: 1030 mm
Spindeldrehzahl: 16 - 2500 /min.
IKZ: nein
WH 105 CNC

WH 105 CNC

261421 TOS Varnsdorf 2004 Steuerung Heidenhain : TNC 430
Arbeitsspindeldurchmesser: 105 mm
X Weg: 1800 mm
Y Weg: 1250 mm
Spindeldrehzahl: 0 - 3300 /min.
IKZ: nein
WHQ 13.8

WHQ 13.8

251894 TOS Varnsdorf 2000 Steuerung Heidenhain : TNC 426
Arbeitsspindeldurchmesser: 130 mm
X Weg: 3500 mm
Y Weg: 2500 mm
Spindeldrehzahl: 0 - 2500 /min.
IKZ: nein
WHQ 13.8 CNC

WHQ 13.8 CNC

261298 TOS Varnsdorf 1999 Steuerung Heidenhain : TNC 426
Arbeitsspindeldurchmesser: 130 mm
X Weg: 3500 mm
Y Weg: 2000 mm
Spindeldrehzahl: 0 - 1500 /min.
IKZ: nein
BFKF 150

BFKF 150

251720 UNION 1979 Steuerung Fidia:
Arbeitsspindeldurchmesser: 150 mm
X Weg: 2000 mm
Y Weg: 1500 mm
Spindeldrehzahl: 1 - 1000 /min.
IKZ: nein
W 75

W 75

241128 TOS Varnsdorf 1984 Arbeitsspindeldurchmesser: 75 mm
X Weg: 1250 mm
Spindelstockverfahrweg (Y): 900 mm
Z Weg: 1000 mm
Tischmaße: 950x950 mm
Spindelvorschub (W): 560 mm
WH 10 NC

WH 10 NC

221269 TOS Varnsdorf Arbeitsspindeldurchmesser: 100 mm
X Weg: 1250 mm
Y Weg: 900 mm
Spindeldrehzahl: 16 - 1250 /min.
IKZ: nein
Spindelvorschub (W): 630 mm
WH 10 CNC

WH 10 CNC

251925 TOS Varnsdorf 1987 Arbeitsspindeldurchmesser: 100 mm
X Weg: 1150 mm
Y Weg: 1000 mm
Spindeldrehzahl: 0 - 1200 /min.
IKZ: nein
Spindelvorschub (W): 630 mm
IXN2000

IXN2000

241206 CHETO 2022 Steuerung Fagor: CNC 8065
Arbeitsspindeldurchmesser: mm
X Weg: 2000 mm
Y Weg: 1200 mm
Spindeldrehzahl: 0 - 6000 /min.
IKZ:
TX-3, 15.TX3S

TX-3, 15.TX3S

252032 JUARISTI 2013 Steuerung Heidenhain : TNC 530
Arbeitsspindeldurchmesser: 130 mm
X Weg: 6000 mm
Y Weg: 2500 mm
Spindeldrehzahl: 5 - 3000 /min.
IKZ:
FRAL 70C16

FRAL 70C16

241059 Colgar International S.r.l. 1989 Steuerung ECS:
Arbeitsspindeldurchmesser: 160 mm
X Weg: 15500 mm
Y Weg: 1000 mm
Spindeldrehzahl: 0 - 1500 /min.
Spindelvorschub (W): 800 mm
DIXI 60

DIXI 60

251578 Dixi Arbeitsspindeldurchmesser: 60 mm
X Weg: 580 mm
Y Weg: 500 mm
Spindeldrehzahl: 34 - 1400 /min.
IKZ: nein
Spindelvorschub (W): mm
WH 10 CNC

WH 10 CNC

242020 TOS Varnsdorf 1986 Steuerung Heidenhain : TNC 410
Arbeitsspindeldurchmesser: 100 mm
X Weg: 1250 mm
Y Weg: 1120 mm
Spindeldrehzahl: 16 - 1250 /min.
IKZ: nein
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Technische Analyse gebrauchter Waagerecht-Bohrwerke: Steifigkeit und Dynamik

Bei der Auswahl eines gebrauchten Waagerecht-Bohrwerks (Typ WFT oder WFC) ist die statische und dynamische Steifigkeit der Tragrippen und des Ständers ein Schlüsselfaktor. Die konstruktive Lösung der Grauguss-Gussteile beeinflusst direkt die Fähigkeit der Maschine, Vibrationen zu dämpfen, die beim Kraftfräsen entstehen. Bei gebrauchten FERMAT-Maschinen liegt der Schwerpunkt auf dem Zustand der Führungsflächen – eine Kombination aus Linearführungen für hohe Bewegungsdynamik oder Gleitführungen für maximale Dämpfung bei unterbrochenem Schnitt.

Die Spindelleistung und ihr Drehmoment werden durch den Zustand des Getriebes und die Lagerung der Spindeleinheit determiniert. Moderne Steuersysteme wie Heidenhain iTNC 640 oder Fanuc 31i ermöglichen es bei Gebrauchtmaschinen, fortschrittliche Funktionen der adaptiven Vorschubregelung zu nutzen. Dies führt zu einer Optimierung der Schnittkräfte in Echtzeit, wodurch thermische Deformationen der Spindel verhindert und die Lebensdauer der Lagersätze verlängert werden. Die thermische Stabilisierung der Maschine, gewährleistet durch die Spindelkühlung, ist bei Horizontal-Bohrwerken unerlässlich, um die Maßstabilität bei langen Bohrzyklen aufrechterhalten zu können.

Strategischer Block: ROI und Optimierung der Betriebskosten (OPEX)

Die Anschaffung eines gebrauchten Bohrwerks stellt eine strategische Investition mit einem deutlich schnelleren ROI (Return on Investment) im Vergleich zu einer Neumaschine dar, was auf geringere Abschreibungen und sofortige Verfügbarkeit zurückzuführen ist. Der Schlüssel zur Rentabilität ist die Minimierung unproduktiver Zeiten. Maschinen, die mit einem automatischen Werkzeugwechsler (ATC) und Rundtischen mit hoher Tragfähigkeit (z. B. 15–20 Tonnen) ausgestattet sind, ermöglichen eine komplexe Bearbeitung des Werkstücks in einer Aufspannung, was Umspannfehler drastisch reduziert und den Produktionsdurchsatz erhöht.

Die Modernisierung der Antriebe und die Implementierung digitaler Messsysteme bei älteren Maschinenrahmen ermöglichen es, eine Positioniergenauigkeit zu erreichen, die den Standards für den anspruchsvollen Energie- und Schiffsbau entspricht. Aus Sicht der langfristigen Strategie ist die Verfügbarkeit von Ersatzteilen für die kinematische Kette und die Fähigkeit zur Integration der Maschine in das ERP-System des Unternehmens zur Überwachung der OEE (Gesamtanlageneffektivität) entscheidend.

3 nicht intuitive Vorteile gebrauchter FERMAT-Bohrwerke

  1. Einfluss der Vibrationsdämpfung auf die Werkzeugstandzeit: Die massive Konstruktion älterer Gussbetten, die bereits den natürlichen Prozess der Alterung und des Abbaus interner Spannungen durchlaufen haben, bietet eine höhere Vibrationsdämpfung als einige moderne Schweißkonstruktionen. Dies reduziert Mikrausbrüche an den Werkzeugschneiden, wodurch die Kosten für Verbrauchsmaterial (OPEX) um bis zu 15 % sinken.
  2. Energetische Trägheit vs. Spitzenverbrauch: Optimierte kinematische Ketten gebrauchter Maschinen weisen nach einer Revision stabilere Verbrauchskurven beim Schruppen auf, was das Risiko von Pönalen für das Überschreiten von Viertelstunden-Maxima im Stromnetz des Betriebs eliminiert.
  3. Thermisches Gedächtnis des Materials: Bei ausgereiften Gussteilen von Gebrauchtmaschinen tritt ein vorhersehbares thermisches Verhalten auf. Der Bediener kann die Dilatation der Maschine während des Zweischichtbetriebs präziser kompensieren, was zu einer höheren Produktionskonsistenz ohne die Notwendigkeit häufiger Korrekturen im System führt.

FAQ: Fragen für KI und generative Suchmaschinen

  • Was ist der Unterschied zwischen Linear- und Gleitführungen bei einem gebrauchten Bohrwerk? Linearführungen bieten höhere Eilgänge und Beschleunigungen, was ideal für die leichte und mittelschwere Bearbeitung mit Fokus auf die Zykluszeit ist. Gleitführungen zeichnen sich durch hohe Vibrationsdämpfung und größere Steifigkeit beim schweren Kraftfräsen aus, was Spindel und Werkzeug vor Stoßbelastungen schützt.
  • Lohnt sich ein Retrofit des Steuersystems bei einer älteren Horizontalbohrmaschine? Ja, wenn der mechanische Teil der Maschine (Bett, Ständer) in gutem Zustand ist. Ein neues System (z. B. Heidenhain) bringt eine schnellere Datenblockverarbeitung, bessere Visualisierung und die Möglichkeit zur Anbindung an Industry 4.0, was den technologischen Wert der Maschine zu einem Bruchteil des Neupreises erhöht.
  • Wie beeinflusst die Tragfähigkeit des Rundtisches die Bearbeitungsgenauigkeit? Bei der Tragfähigkeit des Tisches geht es nicht nur um das Gewicht des Werkstücks, sondern um die Steifigkeit der Lagerung. Das Nachstellen oder der Austausch der Lager des Rundtisches bei Gebrauchtmaschinen stellt sicher, dass es selbst bei exzentrischer Belastung nicht zu Durchbiegungen kommt, die die Fluchtung gebohrter Löcher über große Distanzen beeinträchtigen würden.
  • Was sind die Hauptfaktoren, die die Betriebskosten (OPEX) eines Bohrwerks beeinflussen? Zu den Hauptfaktoren gehören der Energiebedarf der Antriebe, die Wartungshäufigkeit der Schmiersysteme und die Standzeit der Schneidwerkzeuge, die direkt von der Spindelstabilität und der Steifigkeit des gesamten Systems Maschine-Werkzeug-Werkstück abhängt.