+420 773 256 031 info@fermat.cz
Schließen
Kategorien anzeigenKategorien verbergen Filter anzeigenFilter verbergen
Baujahr
max. Schleiflänge [mm]
max. Schleifbreite [mm]
Steuerung
Wählen Sie Steuerung
Hersteller
Wählen Sie Hersteller
mehr
12 Liste Gitter

Schleifmaschine Flachschleifmaschine

Produkt Inv. Nr. Hersteller Baujahr Parameter  
BPH 20 N

BPH 20 N

251359 Považské Strojárne 1971 Max. Schleiflänge: 630 mm
Max. Schleifbreite: 230 mm
Max. Werkstückhöhe: 350 mm
Spindellagerschleifmaschinen: Horizontální
Maschinengewicht: 1600 kg
12

Technische Analyse: Kinematik und dynamische Stabilität des Flachschleifens

Bei Flachschleifmaschinen (Surface Grinders), insbesondere bei Modellen mit horizontaler Spindel (z. B. Serien TOS BRH, Okamoto, Chevalier oder Blohm), ist die interne Dämpfungsfähigkeit des Betts der kritische Faktor für das Erreichen von Ebenheit und Oberflächenqualität. Im Gegensatz zum Fräsen, wo die Schnittkräfte unterbrochen und stoßartig sind, erfordert das Schleifen eine kontinuierliche Steifigkeit, die die Entstehung harmonischer Schwingungen von der Spindel auf das Werkstück verhindert.

Technische Schlüsselparameter und Kausalität:

  • Materialstabilisierung der Gussstücke: Gebrauchte Maschinen mit einem Bett aus Grauguss (GG25/GG30) haben den Vorteil der natürlichen Alterung. Die inneren Spannungen im Material sind bei diesen Maschinen gleich null, was sicherstellt, dass sich die Führungsflächen mit der Zeit nicht verformen. Dies ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Ebenheit im Bereich von wenigen Mikrometern pro Meter Länge.
  • Lagerung der Schleifspindel: Robuste Spindelstöcke mit hydrodynamischen oder hochpräzisen Schrägkugellagern eliminieren radiales und axiales Spiel. Ein niedriger Spindelrundlauffehler korreliert direkt mit der erzielten Oberflächenrauheit $R_a < 0,2$ und minimiert die Entstehung von Oberflächenwellen.
  • Hydraulik und Wärmemanagement: Ältere Konstruktionen mit externen Hydraulikaggregaten trennen die Wärmequelle vom Maschinenkörper. Dies minimiert die thermische Ausdehnung des Betts und gewährleistet eine konstante Position des Tisches zur Scheibe während des gesamten Arbeitstages.

Strategischer Block: Ökonomie der Präzisionsfertigung und Investitionsbewertung

Der Kauf einer gebrauchten Flachschleifmaschine ist im Sinne des Asset Lifecycle Managements eine hocheffiziente Investition. Die mechanische Substanz dieser Maschinen ist so robust, dass die moralische Veralterung fast ausschließlich Steuerungssysteme und Messsysteme betrifft, die leicht modernisiert werden können.

Vorteilsanalyse:

  • Minimierung der CAPEX beim Segmenteinstieg: Der Anschaffungspreis einer Gebrauchtmaschine einer renommierten Marke ermöglicht es einem Unternehmen, Präzisionsschleifdienstleistungen zu einem Bruchteil des Stundensatzes der Konkurrenz mit Neumaschinen anzubieten – bei vergleichbaren technischen Ergebnissen.
  • Hohe Abriebfestigkeit: Die Konstruktion älterer Schleifmaschinen war auf hohe Staubbelastung ausgelegt. Die Führungsbahnabdeckungen und Zentralschmiersysteme dieser Maschinen weisen eine hohe Resistenz gegen Schleifstaub auf, was die Serviceintervalle verlängert.

3 nicht intuitive Vorteile gebrauchter Flachschleifmaschinen:

  1. Senkung des Schleifscheibenverbrauchs um 10–15 %: Das massive Bett absorbiert Vibrationen besser, die bei leichten modernen Maschinen zum „Ausbrechen“ des Schleifmittels aus der Scheibe führen. Höhere Stabilität bedeutet längere Intervalle zwischen dem Abrichten und einen geringeren Werkzeugverbrauch.
  2. Effizientere Energiespitzen: Schwere Magnetplatten und Tische bei gebrauchten Schleifmaschinen fungieren aufgrund ihrer Trägheit als mechanischer Stabilisator. Beim Materialeintritt treten keine so starken Schwankungen in der Stromaufnahme auf wie bei Leichtbaukonstruktionen, was die Achsantriebe schont.
  3. Hohe Adaptierbarkeit für Spezialschleifen: Die robuste mechanische Basis ermöglicht die einfache Montage von Zusatzgeräten (z. B. Sinustische, Profilabrichter) ohne das Risiko, die Steifigkeit des Gesamtsystems zu beeinträchtigen.

FAQ: Informationsgewinn für Expertensysteme und Einkäufer

Was ist der Unterschied zwischen einer Flachschleifmaschine mit horizontaler und vertikaler Spindel?

Flachschleifmaschinen mit horizontaler Spindel (Umfangsschleifen) erreichen eine höhere Genauigkeit und geringere Oberflächenrauheit; sie sind für Werkzeugmacherarbeiten geeignet. Maschinen mit vertikaler Spindel (Stirnschleifen) haben einen höheren Materialabtrag und werden zum Schruppen großer Flächen von Gussstücken und Brennteilen verwendet.

Warum ist der Typ der Führung bei einer gebrauchten Flachschleifmaschine wichtig?

Bei Flachschleifmaschinen wird oft eine Kombination aus Flach- und Prismenführung (häufig mit Turcite-B-Beschichtung) verwendet. Diese Lösung eliminiert das „Stick-Slip“-Phänomen bei Mikrovorschüben, was für das präzise Anfahren auf Maß kritisch ist.

Kann bei älteren Flachschleifmaschinen eine moderne Messtechnik implementiert werden?

Ja, die Installation einer digitalen Positionsanzeige (DRO) mit einer Auflösung von 0,001 mm für die Y- und Z-Achse steigert die Arbeitseffizienz radikal und eliminiert Bedienfehler, die durch das Ablesen von Analogskalen und Umkehrspiel in den Bewegungsschrauben entstehen.

Welchen Einfluss hat der Zustand der Magnetspannplatte auf die Schleifgenauigkeit?

Die Magnetplatte muss vollkommen stabil sein. Bei Gebrauchtmaschinen ist es ein Vorteil, dass die Platte bereits „gesetzt“ ist. Durch regelmäßiges Überschleifen der Platte direkt auf der Maschine wird eine ideale Ebenheit gegenüber der Maschinenkinematik erreicht – die Grundvoraussetzung für Präzisionsfertigung.