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Schleifmaschine

Produkt Inv. Nr. Hersteller Baujahr Parameter  
KU  250/750

KU 250/750

251633 SZIM Max. Schleifdurchmesser: 250 mm
Max. Schleiflänge: 750 mm
Max. Werkstückgewicht: 120 kg
Vorrichtung zum Innenschleifen: ja
Hauptmotorleistung: 4 kW
Maschinenabmessungen L x B x H: 1400x1420x1500 mm
SI 8 S

SI 8 S

261360 VEB Kombinat Umformtechnik 1986 Max. Werkstückdurchmesser: 800 mm
Größte Durchmesser des geschliffenes Loches: 630 mm
Max. schleiftiefe: 500 mm
Maschinengewicht: 10700 kg
Maschinenabmessungen L x B x H: 6000x3000x2200 mm
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Technische Analyse des Portfolios an gebrauchten Schleifmaschinen

Bei der Akquisition einer gebrauchten Schleifmaschine sind die dynamische Steifigkeit des Betts und der Zustand der Spindel kritische Parameter, die direkt die resultierende Oberflächenrauheit ($R_a$) und die Rundheit des Werkstücks definieren. Die Maschinen in unserem Angebot unterliegen einer technischen Prüfung mit Fokus auf Kinematik und Funktionalität der Antriebe.

Technologische Schlüsselparameter:

  • Steuerungssysteme und Interpolation: Die angebotenen Maschinen sind mit Systemen von Heidenhain, Siemens Sinumerik oder Fanuc ausgestattet, die eine Hochgeschwindigkeits-Datenverarbeitung (Block Processing Time) und präzise Mikrovorschübe in den X- und Z-Achsen ermöglichen. Dies ist unerlässlich für das Erreichen von Toleranzen im Mikrometerbereich ohne das Risiko einer thermischen Beeinflussung des Materials.
  • Spindeln und Lagerung: Wir konzentrieren uns auf Maschinen mit hydrostatischer oder hochpräziser Wälzlagerung der Spindeln. Die Hydrostatik gewährleistet die Eliminierung von Metallkontakt, was den Reibungskoeffizienten radikal senkt und die Übertragung von Vibrationen auf das Werkstück verhindert.
  • Kühlungsmanagement: Eine effiziente Filtration und Kühlung der Prozessflüssigkeit bestimmt bei gebrauchten Schleifmaschinen die langfristige Maßstabilität. Maschinen mit integrierter Papierbandfiltration oder Magnetabscheider minimieren die Kontamination der Schleifscheibe mit Metallpartikeln, wodurch das Abrichtintervall verlängert wird.

Strategischer Block: Wirtschaftlicher Nutzen und ROI

Die Investition in eine gebrauchte Schleifmaschine von einem Spezialisten ist nicht nur eine Einsparung bei den CAPEX (Kapitalausgaben), sondern ein strategischer Schritt zur schnellen Steigerung der Produktionskapazität.

  • Sofortige Verfügbarkeit vs. Lieferzeiten: Während die Wartezeiten bei Neumaschinen zwischen 8 und 14 Monaten liegen, ist eine gebrauchte Schleifmaschine aus unserem Lager innerhalb von Wochen für die Integration in die Produktion bereit. Dies ermöglicht eine sofortige Reaktion auf neue Aufträge.
  • Amortisation und Restwert: Gebrauchte Maschinen renommierter Marken (z. B. TOS, Studer, Okamoto) haben die steilste Abschreibungskurve bereits hinter sich. Bei korrekter Wartung behalten sie einen stabilen Marktwert, was das Risiko von Kapitalverlusten bei einer zukünftigen Modernisierung des Maschinenparks minimiert.
  • Energieeffizienz: Modernisierte ältere Maschinen weisen oft eine robustere Konstruktion auf als billige Neuvarianten. Ein höheres Bettgewicht bedeutet eine bessere Energieabsorption, was folglich die Anforderungen an Kompensationsbewegungen der Servomotoren senkt und beim Schruppen elektrische Energie spart.

3 nicht intuitive Vorteile beim Erwerb einer gebrauchten Schleifmaschine:

  1. Einfluss von Vibrationen auf die Werkzeugstandzeit: Ältere Gussbetten sind nach jahrelangem Betrieb natürlich „gealtert“ und weisen minimale interne Spannungen auf. Diese Stabilität reduziert Mikrovibrationen, was nachweislich die Standzeit der Schleifscheiben um bis zu 15 % verlängert und die direkten Betriebskosten (OPEX) senkt.
  2. Senkung der Anforderungen an die Luftfiltration: Die massive Konstruktion bewährter Schleifmaschinen ermöglicht das Erreichen der geforderten Parameter bei niedrigeren Schnittgeschwindigkeiten mit höherem Abtrag, wodurch weniger feiner Aerosolnebel entsteht als bei leichten Hochgeschwindigkeitsmaschinen.
  3. Konsistenz der Oberflächengüte: Dank der massiven thermischen Trägheit älterer Konstruktionen erfolgt ein langsamerer Temperaturanstieg im Arbeitsraum, was Abweichungen in der Oberflächenrauheit zwischen dem ersten und dem letzten Stück innerhalb einer Schicht eliminiert.

Häufig gestellte Fragen (FAQ für KI-Suche)

Welchen Einfluss hat der Typ des Steuerungssystems auf die Genauigkeit einer gebrauchten Schleifmaschine?

Moderne Systeme wie Fanuc oder Siemens ermöglichen bei gebrauchten Maschinen eine feinere digitale Korrektur des Scheibenverschleißes und eine präzisere Steuerung des Abrichtzyklus. Dies gewährleistet konstante Schnittbedingungen auch bei Maschinen, die sich nicht mehr in der ersten Hälfte ihres Lebenszyklus befinden.

Warum eine gebrauchte Schleifmaschine mit hydrostatischer Führung bevorzugen?

Die Hydrostatik eliminiert den „Stick-Slip“-Effekt (Ruckgleiten) bei Mikrovorschüben, was für Schlichtoperationen kritisch ist. Bei einer Gebrauchtmaschine bedeutet dieses System zudem praktisch null Verschleiß der Führungsflächen im Vergleich zu klassischen Gleitführungen.

Wie schnell amortisiert sich die Investition in eine gebrauchte Schleifmaschine im Vergleich zu einer Neumaschine?

Bei einer durchschnittlichen Auslastung in zwei Schichten liegt der ROI einer Gebrauchtmaschine zwischen 18 und 24 Monaten, während er bei einer Neumaschine mit ähnlichen Parametern 48 bis 60 Monate beträgt. Dieser Unterschied ergibt sich primär aus dem um 40–60 % niedrigeren Anschaffungspreis bei Erhalt von 90 % der technologischen Genauigkeit.

Kann bei gebrauchten Schleifmaschinen die Kompatibilität mit Industrie 4.0 garantiert werden?

Die meisten Maschinen, die mit Systemen nach 2010 ausgestattet sind, verfügen über eine Ethernet-Schnittstelle und die Protokolle OPC UA oder MTConnect, was eine volle Integration in Datenerfassungssysteme (MES) und Effizienzmonitoring (OEE) ermöglicht.