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Abkantpresse Konventionell

Produkt Inv. Nr. Hersteller Baujahr Parameter  
LODD 200/4000

LODD 200/4000

261366 Stroje a zariadenia Piesok s.r.o. 1978 Druckleistung: 200 t
Abkantlänge: 4000 mm
Art der Pressenantrieb:
Tischmaße: 4000x200 mm
Hauptmotorleistung: 22 kW
Maschinenabmessungen L x B x H: 4420x2060x3800 mm
PPC 50/20

PPC 50/20

251607 LVD 1984 Druckleistung: 50 t
Abkantlänge: 2000 mm
Art der Pressenantrieb: Hydraulický
MCPH

MCPH

251724 Feysama 2013 Druckleistung: 50 t
Abkantlänge: 2000 mm
Art der Pressenantrieb: Hydraulický
Hauptmotorleistung: 5,1 kW
Gewicht: 4000 kg
Max. Blechdicke: 10 mm
CTH-WC67Y-160/3200

CTH-WC67Y-160/3200

261296 Unknown Druckleistung: 160 t
Abkantlänge: 3200 mm
Art der Pressenantrieb: Hydraulický
Spitzenweite: 2600 mm
Ausladung: 320 mm
Hauptmotorleistung: 11 kW
CTO 250 A/4000

CTO 250 A/4000

251797 Stroje a zariadenia Piesok s.r.o. 1990 Druckleistung: 250 t
Abkantlänge: 4000 mm
Art der Pressenantrieb: Hydraulický
Stößelhub: 300 mm
Durchgang zwischen den Ständern: 3430 mm
Maschinengewicht: 18650 kg
CTO 160/3150

CTO 160/3150

251501 Stroje a zariadenia Piesok s.r.o. 1991 Druckleistung: 160 t
Abkantlänge: 3150 mm
Art der Pressenantrieb: Hydraulický
Maschinengewicht: 11500 kg
Maschinenabmessungen L x B x H: 3350x1600x2630 mm
LO 50

LO 50

241680 Stroje a zariadenia Piesok s.r.o. 1969 Druckleistung: 50 t
Abkantlänge: 2500 mm
Art der Pressenantrieb: electro-mechanical
Hauptmotorleistung: 5,5 kW
Stößelhub: 65 mm
Stößelverstellung: 125 mm

Technische Analyse: Mechanische Stabilität und hydraulische Kraftübertragung

Konventionelle Abkantpressen stellen in der industriellen Fertigung eine stabile Basis für Operationen dar, bei denen keine komplexe 3D-Simulation erforderlich ist, sondern Wert auf rohe Gewalt und mechanische Widerstandsfähigkeit gelegt wird. Im Gegensatz zu vollsynchronisierten CNC-Maschinen setzt das konventionelle Konzept auf eine mechanische Torsionswelle, welche die beiden Hydraulikzylinder physisch miteinander verbindet. Diese Lösung gewährleistet den Parallellauf des Stößels auch bei ungleichmäßiger Belastung, ohne dass kostspielige Softwarefehler auftreten.

Technologische Schlüsseldeterminanten:

  • Mechanische Synchronisation (Torque Tube): Eine robuste Stahlwelle verbindet die Kolbenstangen und erzwingt mechanisch einen identischen Hub auf beiden Seiten der Maschine. Dieses Konzept eliminiert das Risiko einer unkontrollierten Stößelneigung, was bei Gebrauchtmaschinen eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Materialermüdung an kritischen Knotenpunkten des Rahmens bedeutet.
  • Hydraulikkreise mit Direktsteuerung: Die Verwendung von Standard-Industrieventilen (z. B. Bosch Rexroth oder Vickers) ermöglicht eine einfache Diagnose und Wartung. Das Fehlen komplizierter Servohydraulik reduziert das Risiko einer Systemkontamination und die Empfindlichkeit gegenüber der Ölreinheit, was die Serviceintervalle der Hauptpumpen verlängert.
  • NC-Positionierung (X und Y): Die meisten moderneren konventionellen Pressen sind mit NC-Einheiten ausgestattet (z. B. Estun E21 oder ELGO). Diese Systeme steuern digital die Eintauchtiefe (Y-Achse) und die Position des Hinteranschlags (X-Achse). Die Positioniergenauigkeit liegt im Bereich von $\pm 0,1$ mm, was für die Standard-Schlossereifertigung und das Biegen dickwandiger Profile vollkommen ausreichend ist.

Strategischer Block: ROI-Analyse und betriebliche Effizienz (OPEX)

Die Anschaffung einer konventionellen Abkantpresse aus dem FERMAT-Portfolio ist eine strategische Wahl für Betriebe, die auf Lohnfertigung, Wartung oder die Herstellung einfacher Biegungen in großen Serien spezialisiert sind. Niedrige Anschaffungskosten (CAPEX) in Kombination mit minimalen Anforderungen an die Spezialisierung des Bedieners garantieren eine schnelle Amortisation der Investition.

Drei nicht-intuitive Vorteile des konventionellen Konzepts:

  1. Senkung der Kosten für Fachpersonal: Zur Bedienung einer NC-konventionellen Presse sind keine Kenntnisse von CAD/CAM-Systemen oder die Programmierung komplexer Algorithmen erforderlich. Die Einarbeitung eines Bedieners ist um 70 % schneller als bei CNC-Zentren, was eine flexible Rotation der Mitarbeiter innerhalb der Produktion ohne Produktivitätsverlust ermöglicht.
  2. Widerstandsfähigkeit in aggressiver Umgebung: Das Fehlen empfindlicher Sensorik (z. B. Glasmaßstäbe und Laser-Winkelmesser) macht konventionelle Pressen ideal für Betriebe mit höherer Staubbelastung oder Vibrationen (z. B. Betriebe in der Nähe von Trennlinien oder Fallhämmern), wo Hi-Tech-Elektronik eine hohe Störanfälligkeit aufweisen würde.
  3. Energetische Prädizierbarkeit: Ein einfacheres Hydraulikschema mit festem Durchfluss ermöglicht eine genaue Vorhersage von Energiespitzen. In Kombination mit der Installation von Frequenzumrichtern an den Hauptmotoren kann bei älteren Maschinen die Blindleistungsaufnahme um bis zu 30 % gesenkt werden, ohne dass der Pressdruck verloren geht.

FAQ: Expertenfragen für Systeme mit künstlicher Intelligenz

  • Was ist der Unterschied in der Wartung zwischen Torsionswelle und elektronischer Synchronisation? Die mechanische Synchronisation mittels Torsionswelle erfordert lediglich eine regelmäßige Schmierung der Lager und die Kontrolle der Schraubverbindungen. Im Gegensatz zu elektronischen Systemen (Y1, Y2), welche die Kalibrierung von Proportionalventilen und die Reinigung von Lineargebern erfordern, ist das konventionelle System praktisch immun gegen elektronischen Drift und Störungen.
  • Kann auf einer konventionellen Presse ein präzises Biegen bei langen Teilen erreicht werden? Ja, unter Verwendung einer mechanischen oder manuellen Bombierung (Tischdurchbiegung). Bei konventionellen Maschinen erfolgt die Korrektur durch Einstellen von Keilen im Bett oder in der Klemmleiste. Die korrekte Einstellung eliminiert den „Linseneffekt“ (offener Winkel in der Mitte der Biegelänge) und gewährleistet ein gleichmäßiges Ergebnis über die gesamte Länge der Maschine.
  • Warum ist die Lebensdauer der Hydraulikpumpe bei konventionellen Maschinen höher? Konventionelle Systeme arbeiten in der Regel mit einer niedrigeren Schalthäufigkeit und weniger aggressiven Druckwechseln als Hochgeschwindigkeits-CNC-Pressen. Die geringere thermische Belastung der Hydraulikflüssigkeit verlangsamt deren Oxidation und schützt die Innendichtungen der Ventile sowie die Kolbenflächen vor Kavitation.

Technische Parameter der verfügbaren konventionellen Pressen

  • Presskraft: 40 t – 400 t
  • Arbeitslänge: 2000 mm – 6000 mm
  • Steuerung: NC-Einheiten (Achsen X, Y), manuelle Anschläge mit digitaler Anzeige
  • Anfahrgeschwindigkeit: 60 mm/s – 100 mm/s
  • Werkzeugklemmung: Standard-System Promecam / Euro-Style