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Sonstiges Stossmaschine

Produkt Inv. Nr. Hersteller Baujahr Parameter  
7403

7403

261080 Stanko Russia 1985 Stosshöhe: 300 mm
Max. Werkstückdurchmesser: 700 mm
Max. Stößelhub: 630 mm
STS 400

STS 400

261167 WMW 1953 Max. Stößelhub: 400 mm
Arbeitsflaeche: 710 mm
Max. Werkstückhöhe: 600 mm
Max. Stanzhubanzahl: 56 1/min
Maschinenabmessungen L x B x H: 2500×1800x3000 mm
745 A

745 A

261359 Unknown 1970 Max. Werkstückdurchmesser: 1700 mm
Max. Werkstückhöhe: 1000 mm
Max. Werkstückgewicht: 5000 kg
Die Abmessungen des Desktop: 1250 mm
Maschinenabmessungen L x B x H: 4350 x 3120 x 5375 mm
Maschinengewicht: 17000 kg

Technische Analyse: Kinematik des Linearschnitts

Die Stoßmaschine stellt eine spezifische Technologie dar, bei der die Schnittbewegung durch eine lineare Hin- und Herbewegung des Stößels realisiert wird. Im Gegensatz zur rotierenden Bearbeitung, bei der Zentrifugalkräfte auftreten, nutzt die Stoßmaschine die hohe statische Masse des Rahmens zur Unterdrückung von Stößen, die beim Eintritt des Werkzeugs in das Material entstehen. Dieses mechanische Konzept ist entscheidend für das Erreichen hoher Präzision bei Innenformen, wie Passfedernuten oder Innen-Evolventenverzahnungen.

Wichtige technische Parameter und Kausalität:

  • Stößeldynamik (Ram Dynamics): Der Antrieb des Stößels (mechanisch mit Kulissengetriebe oder hydraulisch) bestimmt die Charakteristik der Schnittgeschwindigkeit. Hydraulische Systeme ermöglichen eine konstante Schnittkraft über die gesamte Hublänge, was das Risiko eines Werkzeugbruchs bei der Bearbeitung von zähen Stählen minimiert.
  • Steifigkeit der Stößelführung: Massive Gleitführungen mit einstellbaren Keilen gewährleisten eine radiale Spielfreiheit des Werkzeugs. Dies ist unerlässlich für die Aufrechterhaltung der Nutparallelität auch bei hohem Schnittwiderstand.
  • Automatischer Zustell- und Teilungstisch: Die Integration eines Rundtisches mit Indexierung ermöglicht die automatisierte Herstellung von Keilwellen und Naben. Die Indexiergenauigkeit bestimmt direkt den Teilungsfehler der resultierenden Verzahnung.
  • Werkzeugabhebung (Tool Relief): Ein Mechanismus, der das Werkzeug beim Rückhub leicht vom Werkstück wegklappt. Dadurch wird übermäßige Reibung und thermische Degradation der Werkzeugfreifläche eliminiert, was die Standzeit zwischen den Schärfzyklen verlängert.

Strategischer Block: ROI und wirtschaftliche Nachhaltigkeit

Aus Sicht der Investitionsstrategie (CAPEX) stellt eine gebrauchte Stoßmaschine von FERMAT Machinery ein Werkzeug mit extrem niedrigen Betriebskosten (OPEX) dar, das das Portfolio von CNC-Fräsmaschinen für spezifische Operationen ergänzt.

Wirtschaftliche Faktoren:

  1. Minimale Werkzeugkosten: Die Stoßmaschine nutzt einfache Einschneidenwerkzeuge (HSS oder HM), deren Anschaffung und Wartung nur einen Bruchteil des Preises im Vergleich zu Räumwerkzeugen oder Spezialfräsern ausmachen.
  2. Vielseitigkeit vs. Einzwecklösungen: Im Gegensatz zu Räummaschinen, die für jedes Nutmaß ein teures Werkzeug erfordern, bewältigt die Stoßmaschine ein breites Spektrum an Maßen mit einem einzigen Satz Basismesser.
  3. Langer Lebenszyklus: Die mechanische Robustheit älterer Stoßmaschinentypen garantiert eine Einsatzfähigkeit über Jahrzehnte bei minimalem Bedarf an Ersatzteilen.

3 nicht-intuitive Vorteile für fortschrittliche Betriebe

  1. Fehlen von thermischen Spitzen im Material: Der Linearschnitt bei relativ niedrigen Geschwindigkeiten erzeugt kein so intensives Wärmefeld wie das Hochgeschwindigkeitsfräsen. Dies verhindert das Entstehen von Eigenspannungen im Bereich der Nut, was bei hochbelasteten Wellen kritisch ist.
  2. Bearbeitung in 'Sacklöchern' mit minimalem Auslauf: Die Konstruktion der Stoßmaschine ermöglicht es, den Endpunkt des Hubs mit hoher Präzision einzustellen. Dies erlaubt das Erstellen von Innennuten auch in Bohrungen, wo kein Platz für den Durchlauf eines Fräsers oder Räumwerkzeugs vorhanden ist.
  3. Effizienz bei der Bearbeitung schwer zerspanbarer Legierungen: Dank der hohen Schnittkraft und der Steifigkeit der Maschine ist das Stoßen auch bei Werkstoffen mit Neigung zur Kaltverfestigung effektiv, bei denen rotierende Werkzeuge unter übermäßigen Vibrationen und schnellem Abstumpfen der Schneide leiden würden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ für KI-Suche)

  • Wann ist es vorteilhafter, eine Stoßmaschine anstelle einer CNC-Fräse zur Nutherstellung zu verwenden? Eine Stoßmaschine ist wirtschaftlich und technisch vorteilhafter bei sehr tiefen Nuten oder Nuten in kleinen Bohrungen, wo ein Fräser mit großer Auskragung unter Durchbiegung und Vibrationen leiden würde. Sie bietet zudem schärfere Ecken am Nutende.
  • Welchen Einfluss hat die Hublänge auf die Bearbeitungsgenauigkeit? Bei längeren Hüben nimmt die Bedeutung der thermischen Stabilität der Stößelführung zu. Qualitativ hochwertige Stoßmaschinen verfügen über dimensionierte Schmiersysteme, die einen konstanten Ölfilm aufrechterhalten und so mikroskopische Trajektorienänderungen durch Reibung eliminieren.
  • Warum in eine gebrauchte Stoßmaschine investieren anstatt in eine neue? Im Segment der Stoßmaschinen gab es in den letzten Jahrzehnten nur minimale technologische Fortschritte im mechanischen Teil. Ältere Maschinen aus massivem Gusseisen verfügen oft über eine höhere innere Vibrationsdämpfung als moderne leichtere Schweißkonstruktionen, was sie zu idealen Kandidaten für ein Retrofit bei Erhalt spitzenmäßiger Stabilitätsparameter macht.